15Mär2019 M

Süddeutsche Zeitung berichtet über SeDiPeT Projektpartner XignSys

Dieses Start-up will das Passwort abschaffen

  • Menschen stehen seit Beginn des Internetzeitaltters mit Passwörtern auf Kriegsfuß: zu kurz, zu unsicher, zu lang, zu schlecht zu merken.
  • Ein Start-up aus Gelsenkirchen will deshalb Passwörter ganz abschaffen. Sattdessen soll das Smartphone zu einer Art digitalem Personalausweis werden.
  • Getestet wird ihr System bald auch als E-Government-Lösung, zuerst nur in Gelsenkirchen, dann in ganz NRW.

Es ist ja nicht so, dass der Mensch sich nicht zu helfen wüsste. Bei der Sache mit den Passwörtern zum Beispiel. Da gibt es Menschen, die suchen sich einmal ein Passwort aus, das sie dann verwenden. Überall. Für ihre E-Mail-Konten, für ihren Facebook-Zugang, für das Kundenkonto im Online-Shop, bei Paypal. Einfach überall. Wieder andere entwickeln ein Zählsystem. Schatzi1. Schatzi2. Schatzi23. Und dann ist da noch die Gruppe der Pragmatiker. Das sind die, die "Passwort" für ein gutes Passwort halten. Oder 123456.

Markus Hertlein und Pascal Manaras zumindest sehen das so. "Menschen sind nicht dafür gemacht, sich Passwörter zu merken", sagt Hertlein. "Also verwenden sie entweder immer die gleichen oder sie suchen sie sich im System." Genau das sei aber ein Sicherheitsproblem. "Das größte Risiko für die IT-Sicherheit ist der Mensch." Hertlein, 34, und sein Kollege Manaras, 34, glauben, dieses Problem lösen zu können. Mit ihrer Firma Xignsys haben sie eine Technologie entwickelt, die Identifikation im Internet ohne Passwort ermöglicht.

Menschen und Passwörter, vielleicht passt das einfach nicht.

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