14Jan2016 S

Auf dem Weg zu Industrie 4.0: Erfolgsfaktor Referenzarchitektur

Seit einiger Zeit wandeln sich nationale Industriegesellschaften zur globalen Informationsgesellschaft. Informations- und Kommunikationstechnik wachsen zusammen und durchdringen alle Lebensbereiche. Produktion wird als komplexes informationsverarbeitendes System verstanden, in dem bereichs- und unternehmensübergreifende Leistungserstellungsprozesse und deren durchgängige Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnik eine herausragende Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund werden Geräte und Systeme unserer realen Umgebung, die durch eingebettete Software gesteuert werden, zunehmend in das weltumspannende Kommunikationsnetz integriert, wofür der Begriff »Internet der Dinge« steht. Reale Welt und virtuelle Welt wachsen offensichtlich zusammen, was durch den Begriff »Cyber-Physical Systems« zum Ausdruck kommt. Im Kontext der industriellen Produktion eröffnet sich eine neue Perspektive, die von vielen als die vierte industrielle Revolution gesehen wird – Industrie 4.0. Übergeordnete Aspekte von Industrie 4.0 sind die vertikale Integration, die horizontale Integration sowie ein umfassendes Systems Engineering. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Durchdringung mit Informations- und Kommunikationstechnik auf allen Hierarchieebenen eines produzierenden Unternehmens stellt sich die Frage, ob etablierte Informationsarchitekturen den von Industrie 4.0 geforderten Aspekten gerecht werden.

Moderne Informationsarchitekturen müssen den Anforderungen der Unternehmen und Aspekten von Industrie 4.0 genügen. Sie bilden den übergeordneten Rahmen zur Entwicklung, Integration und zum Betrieb einer bedarfsgerechten, situationsspezifischen IT-Landschaft in einem Wertschöpfungsnetzwerk. Aktuell schlagen Unternehmen, Verbände und Arbeitskreise unterschiedliche Architekturen vor, die oft nur die eigene Sichtweise widerspiegeln. Zudem ist das Bild über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und den Nutzen der Architekturen für viele noch unklar. Es fehlt ein konsolidiertes Bild mit Sichtweisen von Anbietern, Anwendern und der Wissenschaft.

Ziel dieser Broschüre ist es, ein fundiertes Bild über das Leistungsvermögen von Architekturmodellen zu liefern. Dazu werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Erfolgsfaktoren Referenzarchitektur, Systems Engineering und Geschäftsmodelle in Kontext von Industrie 4.0 ausgesprochen. Besonders fokussiert werden die folgenden drei Aspekte:

  • Gemeinsames Verständnis: Welche Sichtweisen haben Anbieter, Anwender und Wissenschaft auf Herausforderungen zukünftiger Informationsarchitekturen? 
  • Status quo: Welche Strukturen dominieren die derzeitige IKT-Landschaft in der industriellen Produktion?
  • Herausforderungen: Welche spezifischen Herausforderungen und Barrieren ergeben sich für die Gestaltung von IKT-Systemen zur erfolgreichen Umsetzung von Industrie 4.0?

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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