Interfacing

Ein zentrales Thema im Bereich Industrie 4.0 ist die Verschmelzung der virtuellen und physikalischen Welt, was einen hohen Kommunikationsanstieg zwischen Mensch, Maschine, Produkt und Software mit sich bringt.  Das sogenannte Human-Machine-Interface (HMI), trägt durch die Integration der Maschine unter anderem in die Cloud (Cloud Computing) zur Vernetzung der Produktionseinrichtungen bei und verspricht dadurch mehr Flexiblität.

Diese Vernetzung zu einem Gesamtgefüge erfolgt bis über die Grenzen der Unternehmen hinweg mit Hilfe von Kommunikationsschnittstellen, so genannten User Interfaces und führt – zusätzlich zum reinen Informationsabruf – zu einer Erhöhung der Selbstorganisation und Flexibilität der kompletten Produktionsabläufe.

Oftmals ist es von Vorteil, dass nicht nur die Mitarbeiter sondern auch Lieferanten, Partnerunternehmen und Wartungsfirmen Zugriffe auf bestimmte Teile der Produktionslandschaft erhalten, all dies wird durch geeignete Interfaces möglich gemacht.

Aufgrund von Touchscreen, Onlineanbindung sowie einfacher Benutzeroberfläche sind Smartphones oder Tablets überaus wichtige und immer stärker eingesetzte Hilfsmittel in diesem Umfeld.
Ziel ist es Lösungen zu entwickeln, die eine einfache und intuitive Kommunikation für alle an den Produktionsprozessen Beteiligten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Firmen ermöglicht.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Mitgliedschaft im Netzwerk I2P Innovative IT für die Produktion. 

Projektkonzept

Aktuell werden im Projekt Interfacing zwei Projektideen verfolgt. Zum einen geht es um eine webbasierte Fernwartung über sichere Kommunikationswege, zum anderen wird eine Auftragsbörse im Bereich Supply Chain entwickelt.